Welches Salz passt zu Gemüse?
Bei Gemüse ist der häufigste Fehler, zu früh zu salzen. Salz zieht Wasser – gesalzene Zucchini oder Auberginen liegen nach zehn Minuten in ihrer eigenen Flüssigkeit und braten nicht mehr, sie kochen. Für Ofengemüse gilt deshalb: Öl zuerst, Salz kurz vor dem Einschieben oder erst danach.
Die Ausnahme bestätigt die Regel: Bei wässrigem Gemüse, das man bewusst entwässern will – Gurke für den Salat, Aubergine vor dem Braten – ist frühes Salzen genau richtig.
Wann salzt man Ofengemüse?
Erst kurz vor dem Einschieben, nachdem das Öl verteilt ist – oder ganz am Ende. Salzt man früher, tritt Wasser aus, das Gemüse dünstet im eigenen Saft und wird nicht braun.
Welches Salz passt zu welchem Gemüse?
- Gemüsesalz – die Allzweckdose, abgestimmt auf Wurzelgemüse und Ofenblech.
- Kräuter der Provence-Salz – Ratatouille, Zucchini, Paprika, alles Mediterrane.
- Bärlauchsalz – Frühlingsgemüse, Spargel, neue Kartoffeln.
- Steinpilzsalz – zu Pilzen selbst und zu Kartoffelgerichten; bringt Tiefe, wo sonst wenig ist.
- Olivensalz – zu gegrilltem Gemüse und Ofenkartoffeln.
- Ayurvedasalz – zu Linsen, Kichererbsen und allem Vegetarischen mit Hülsenfrüchten.
- Meersalzmühle Gemüse – grob, zum Nachwürzen.
- Bratkartoffel Gewürzmischung – wofür der Name steht, und auch für Kartoffelspalten aus dem Ofen.
- Avocado-Topping Gewürzmischung – über Avocado, Ofengemüse und Bowls.
Mehr über Herkunft, Herstellung und Verwendung im Fleur-de-Sel-Wiki. Alle Mischungen unter Salze & Salzmischungen. Zurück zur Übersicht: Welches Salz wozu?
Weitere Ratgeber: Salz zu Fisch · Salz zu Fleisch · Salz zu Käse · Salz zu Geflügel · Salz zu Salat · Salz zu Pasta · Salz im Dessert